Apnoetauchen - mit Ziel 300 m

Auf der Seite der Sueddeutsche.de steht ein sehr schöner Artikel zum Thema "Freitauchen".

Mit einem Atemzug - Wo andere schon dreimal ertrunken wären, zieht es Extremtaucher noch weiter in die Tiefe. Ihr Ziel: die 300-Meter-Marke.
(SZ vom 28.6.2007)

Deutsche Sprach, schwere Sprach

Ja, ja da schimpft man immer über das schwierige Deutsch, aber andere Sprachen sind auch nicht einfacher:

Why English is a Wired Language!!

There is no egg in eggplant nor ham in hamburger; neither apple nor pine in pineapple.

English muffins were not invented in England or French fries in France.

Sweetmeats are candies, while sweetbreads, which aren't sweet, are meat.

We take English for granted. But if we explore its paradoxes, we find that quicksand can work slowly, boxing rings are square, and a guinea pig is neither from Guinea nor is it a pig.

And why is it that writers write, but fingers don't fing, grocers don't groce, and hammers don't ham?

If the plural of tooth is teeth, why isn't the plural of booth beeth? One goose, 2 geese. So, one moose, 2 meese? One index, two indices? Is cheese the plural of choose?

If teachers taught, why didn't preachers praught? If a vegetarian eats vegetables, what does a humanitarian eat?

In what language do people recite at a play, and play at a recital? Ship by truck, and send cargo by ship?

Have noses that run and feet that smell? Park on driveways and drive on parkways?

How can a slim chance and a fat chance be the same, while a wise man and a wise guy are opposites?

How can the weather be hot as hell one day and cold as hell another? When a house burns up, it burns down.

You fill in a form by filling it out, and an alarm clock goes off by going on.

When the stars are out, they are visible, but when the lights are out, they are invisible.

And why, when I wind up my watch, I start it, but when I wind up this essay, I end it.


Wer nicht alles verstanden hat, der sollte auf keinen Fall versuchen es mit einem automatischen Übersetzungsprogramm übersetzen zu lassen. Nebenwirkungen, nicht unter 3 Stunden Bauchweh, aufgrund des lang anhaltenen Lachanfalls sind zu erwarten.

PS - Schöne Grüße an Markus, der jetzt in England sein Englisch auffrischt

1101 Tauchgänge und jetzt nicht mehr tauchen

Die Augsburger Allgemeine schreibt etwas interessantes über einen 70 Jährigen, der nach dem 1101 Tauchgang nicht mehr tauchen will:

"Jetzt wird es Zeit, aufzuhören", sagt Reinhold Immerz etwas wehmütig. Sein Blick fällt auf eines seiner Bilder, die er im Roten Meer geschossen hat. Genau 1101 Tauchgänge hat der heute 70jährige hinter sich. Nun will er sich aus gesundheitlichen Gründen mehr dem Schnorcheln zuwenden. Dem Roten Meer, den farbenprächtigen Korallen und den bunten Fischen will er treu bleiben.

Im Jahre 1989 fing er an, ins Wasser zu gehen. Relativ spät also. Zum Tauchen kam er nach einem Taucherunfall seines Bruders, doch wer einmal in die bunte Unterwasserwelt gestiegen ist, der kommt nicht mehr los.

Reinhold Immerz hat schon viel erlebt. So die Befreiung eines jungen Hammerhais aus einem Fischernetz. Oder die Begegnung mit einem Weißspitzenhai: Plötzlich tauchte der beim Fotografieren vor ihm auf. Die Tauchgruppe, mit der er unterwegs war, blieb zurück. Doch der "Shark-Man", wie man Immerz in Sharm-el Sheik nennt, näherte sich vorsichtig dem gefährlichen Tier. Zwei Meter neben dem Hai legte er sich in den Sand. Als der Raubfisch die aufgeregte Tauchgruppe sah, schwamm er allerdings scheu davon.

Als weiteres großes Erlebnis beschreibt er seinen Ritt auf einem ungefährlichen, aber scheuen Hai, der nur Plankton frisst: Vor seinem Fotoapparat wurde es dunkel und im letzten Moment konnte er sich an eine Flosse hängen.

Angst kannte der passionierte Taucher allerdings auch: In der ersten Vollmond-Woche im Dezember gibt es im Roten Meer Paarungsszenen. Er erlebte diese im letzten Jahr hautnah. Zwischen 15 und 20 Haie jagten an ihm und seiner Tauchgruppe vorbei. Das Meer färbte sich dabei stellenweise rot, denn die Haie beißen sich bei der Begattung fest, erläutert Immerz. "Wir dachten zunächst an Rivalenkämpfe", sagt er rückblickend. Eine Meeresbiologin klärte ihn und seinen Begleiter jedoch auf. Die Angst sei völlig unbegründet, denn während der Paarungszeit interessieren sich Haie überhaupt nicht für Taucher.

Ins Wasser gegangen ist Immerz an vielen Stränden. Doch besonders hat ihn das Rote Meer gefangen genommen. Mittlerweile ist die Gegend um Sharm-el Sheik zur zweiten Heimat geworden. Klar, dass er dort viele Menschen kennt. Bei den "Sinai-Divers" ist er ein gern gesehener Gast, Mit Wehmut wurde nun sein Abschied zur Kenntnis genommen. Bei einer Feierstunde wurde ihm ein Zertifikat überreicht und natürlich versprach der Mindelheimer, noch möglichst oft bei den Tauchfreunden vorbeizuschauen.

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