Einheitliche Handy-Ladekabel ab 2012?

Am Sonntag habe ich mich noch gefreut, dass es ab 2012 einheitliche Netzteile für Handys gibt.

Aber jetzt schreibt der Spiegel:

Das große Netzteil-Poker

Die Ankündigung der Handy-Industrie, bis 2012 Micro-USB als Standard für die Stromversorgung von Handys einzuführen, ist mit Skepsis zu betrachten. In der Vergangenheit hat die Branche vor allem auf Zeit gespielt, um einträgliche Geschäfte zu schützen.


So sprach Robert Chvátal, T-Mobile-Chef in Österreich, von einer "Win-win-win-Situation". Problem gelöst, alle Beteiligten profitieren, und damit ist das Thema beendet? Leider nein, denn wenn die Handy-Industrie in der Netzteilfrage in gewohnter Weise agiert, muss man die GSMA-Ankündigung leider ganz anders interpretieren. Die pessimistische Sicht heißt dann: Je lauter die Industrie Besserung gelobt, um so weniger hat sie vor, tatsächlich wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen.


Ich bin gespannt was das Jahr 2012 bringen wird. Meinem Handy-Hersteller sage ich aber, dass ich kein Handy mehr von ihm kaufen werde, wenn er nicht den Standard anbietet.

Wiederaufladbare Solar-Batterien

He, wenn die wirklich funktionieren, dann habe ich im Sommer immer mein Fotoapparat mit den Solar-Batterien dabei.

Gefunden unter: http://www.neatorama.com/2009/02/21/solar-batteries/

Jetzt fehlt eigentlich nur noch das solarbetriebene, wiederaufladbare Handy bzw. der dazugehörige Akku.

Ab 2012 gibt es übrigens ein Ladekabel für alle Handy-Sorten.

Links

http://computertan.com/

Mail an HamburgerTaucher@spam.la schreiben und dann hier schauen http://spam.la/

http://www.schulbilder.org/

Wale fressen Menschen nicht die Fische weg

gefunden unter www.tauchblog.com

Hamburg räumt auf - unabhängige Taucher

Die unabhängigen Hamburger Taucher werden sich auch dieses Jahr wieder an der Aktion Hamburg räumt auf beteiligen.

Hier der Link von diesem Jahr und von letztem Jahr.

Das Tauchen ist mein Opium

steht im Haller Kreisblatt und macht damit Werbung für ein Buch von Tony Liddicoat, welches bisher erst 600 mal verkauft wurde. Den Infos zufolge scheint es spannend zu sein, vielleicht sind es ja bis heute abend schon 601 verkaufte Bücher.

Heute ist Tony Liddicoat 60 Jahre alt und genießt seinen Frühruhestand. Nicht jedoch in einem Haus am Meer, wie es zu einem ehemaligen Armeetaucher passen würde, sondern in seinen vier Wänden in Borgholzhausen. Grund für die Wohnortwahl ist seine Lebensgefährtin, die er vor einigen Jahren bei Sprengarbeiten für die britische Armee im Teutoburger Wald kennen lernte.
Über der Eingangstür seines Hauses prangt ein Schild mit der Aufschrift »Five Bells - Job Done« - die Worte, die Tony Liddicoat auch als Titel für sein Buch wählte. „Wenn man unter Wasser ist und einen Job erledigt hat, zieht man fünf Mal an einer Schnur, die nach oben an Bord geht”, erklärt der ehemalige Berufstaucher. „Die Worte passen zu meinem Buch und meinem Leben hier.”
Das Tauchen ist trotz seines Ruhestands noch immer fester Bestandteil in Liddicoats Leben. „Tauchen bedeutet die totale Freiheit. Es ist mein Opium”, sagt er. 20- bis 30-mal pro Jahr macht sich der 60-Jährige mit Sauerstoffflasche, Taucherbrille und Neoprenanzug auf den Weg, meistens zur Tauchstation nach Folkestone am Ärmelkanal. „Dort liegen noch hunderte Wracks, die es zu inspizieren gilt”, weiß Liddicoat.
Auch in seinem Buch erzählt der Unterwasserspezialist vom Wracktauchen. 1977 versetzte ihn die britische Armee ins kenianische Mombasa. Dort sollte er mit seinem Team ein Wrack und dessen Artefakte freilegen und bergen. Nach erfolgreich abgeschlossener Expedition lud der britische Thronfolger Prinz Charles das Expeditionsteam in den Buckingham Palace ein. „Für uns war es eine große Ehre, das britische Königshaus betreten zu dürfen”, erinnert sich Liddicoat. „Prinz Charles wollte alles über unseren Aufenthalt und die Tätigkeit in Mombasa wissen. Ich habe ihn als sehr charmanten und humorvollen Mann kennen gelernt.”
Der britische Autor erklärt, dass das Tauchen nicht nur ein spannendes Abenteuer ist und den Genuss von Freiheit beinhaltet. Es bringt auch Gefahren mit sich, die in seinem Buch nicht unerwähnt bleiben.
Im Jahr 1981 wurde Tony Liddicoat in England zum Taucher des Jahres gewählt. Diese Ehre wurde ihm zuteil, da ein Tauchgang einen Sporttaucher fast das Leben gekostet hätte. In Belize, einem Staat zwischen Mexiko und Guatemala, tauchte ein 53-jähriger Sporttaucher zu schnell auf. Die Folge war eine Dekompressionskrankheit aufgrund der zu schnellen Druckentlastung. Der Mann kam ins Krankenhaus. Dort konnte ihm niemand helfen und die Ärzte brachten den Patienten in einem Hubschrauber zurück ans Meer zu Tony Liddicoat, der dort in einer Tauchstation als Ausbilder arbeitete.
Liddicoat band den paralysierten Mann kurzerhand in seinem Krankenhauspyjama auf einem Paddel fest und tauchte mit ihm ab, während über Wasser ein tropischer Sturm tobte. 190 Minuten blieben sie unter Wasser, um den Druckausgleich wieder herzustellen. Ohne Liddicoats Einsatz wäre der Mann gestorben.

Tauchlehrer ... Traumjob

Werde ich mal bei Gelegenheit lesen:

http://www.rp-online.de/public/article/ratingen/672644/Traumjob-unterwasser.html

Bilderklau entdecken

Über http://www.deinklick.de/Eigene_Bilder_im_Internet_finden.html bin ich auf http://tineye.com/ gestoßen.

Hab zwar keine tollen, eigenen Bilder die ich suchen will, aber man kann natürlich auch andere Bilder suchen.

Kibibyte? Mebibyte?

Ein Kilobyte (kB) sind 1000 Bytes. Ist doch klar, oder?

Ein Kibibyte sind 1024 Bytes. Steht alles hier.

Never touch a running system

oder fliegt das Space Shuttle wirklich mit einem Computer, der nur 0,005% der Leistung einer Xbox 360 hat.

Warum schreibt man da keine neue Software. Weil man nicht testen will, es ist einfach zu teuer und zu risikoreich. Steht alles hier:
Does the Space Shuttle’s Computer Really Run on Just One Megabyte of RAM?

U-Boot im Kreidesee

Super, bald gibt es ein U-Boot im Kreidesee http://picasaweb.google.nl/submachine55/kreideseesub# und hier http://www.airesearch.nl/index_bestanden/Page746.htm

Links zum Sonntag

1. http://karrierebibel.de/deal-or-no-deal-historische-verhandlungstricks/

2. http://darwin-online.org.uk/contents.html

3. http://wortschatz.uni-leipzig.de/index_js.html

Tiefsee im Museum Senckenberg, Frankfurt

Hatte letzt ein Werbeplakat des Museum Frankfurter Senkenberg-Museums zur Tiefsee gesehen. Dachte es wird bestimmt nicht so spannend sein, aber der Artikel in der Welt zeigt mir, dass ich ggf. etwas verpasse.

Sehr spannend finde ich diesen Absatz:

Gezeigt wird in Frankfurt auch der Nachbau einer Tauchkugel, eines kugelförmigen Stahlboots mit Quarzbullauge, keine zwei Meter im Durchmesser. Darin unternahmen die Amerikaner Otis Barton, Ingenieur, und William Beebe, Zoologe, zwischen 1930 und 1934 Tauchgänge, die sie bis auf 910 Meter unter null führten
Muss man sich mal vorstellen: 1930 bis 1934 knapp 1 km Tief.

Oder hier:

1960 gingen sie mit dem Tauchboot "Trieste" im südlichen Pazifik am Marianengraben in die Tiefe. Ihr Boot setzte bei 10 916 Metern unter dem Meeresspiegel auf dem Meeresboden auf, nie zuvor waren Menschen so weit gekommen. Beim Absinken hatten sie Todesängste ausgestanden: Eines der Fenster machte Knackgeräusche und bekam Risse. Bei 6000 Meter unter Normalnull gab es einen Knall, Wasser sickerte in die Kapsel ein, aber sie hielt. Das Erste, was die Forscher am Meeresgrund erblickten, war ein bunter Plattfisch, der gemütlich das Bullauge des Tauchboots inspizierte.

...

Bis heute gibt es zum Beispiel weltweit kein U-Boot, das nur halb so tief tauchen kann wie einst die "Trieste".


1960 bis auf knapp 11 km Tiefe heute nur noch die Hälfte.

Taucheruhr - 3atm

In der heutigen Welt steht ein kleiner Artikel über eine "Taucheruhr" mit 3 atm.

FÜNF MINUTEN PHYSIK
Atmosphären unter Wasser
VON NORBERT LOSSAU 4. Februar 2009, 02:32 Uhr

Während eines Fluges mit der Swiss blättere ich im Bordmagazin. Dort wird eine Uhr mit dem Attribut angepriesen, bis 3 atm wasserdicht zu sein. Dass mit atm nicht ein Geldautomat gemeint sein kann - so heißen diese Maschinen ja in USA - ist ja schon klar. Doch vielleicht kennt nicht jeder diese veraltete Einheit für den Druck. Atm bedeutet in diesem Kontext "Standard Atmosphäre", nicht zu verwechseln mit der "Technischen Atmosphäre", die mit at abgekürzt wird. Für kaum eine andere physikalische Größe gibt es so viele Maßeinheiten, die nebeneinander verwendet werden. Drücke werden in bar, Torr, psi, Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) und diversen anderen Einheiten angegeben. Dabei ist die offizielle Maßeinheit schon seit vielen Jahren schlicht das Pascal (Pa), das uns indes häufiger als Hektopascal (1 hPa = 100 Pascal) begegnet - etwa beim Wetterbericht, wenn es darum geht, die zu erwartenden Luftdruckwerte von Hoch- oder Tiefdruckgebieten anzugeben.

Doch wie entsteht überhaupt der Luftdruck? Luftdruck ist nichts anderes, als das Gewicht der über einem Ort befindlichen Luftsäule pro Flächeneinheit. Auf der Erde beträgt der mittlere Luftdruck 1013 Hektopascal. Auf der Venus herrschen mit 92 000 hPa viel höhere und auf dem Mars mit nur 6,36 hPa sehr viel niedrige Drücke.

Ganz allgemein ist Druck gleich Kraft pro Fläche. Mit Stöckelschuhen kann man also deshalb so großen Druck auf einen Boden - oder andere Objekte - ausüben, weil die entsprechende Fläche, auf die die Kraft wirkt, eben so klein ist.

Mit dem Wasserdruck verhält es sich analog wie beim Luftdruck. Je tiefer man taucht, umso stärker steigt der Druck des Wassers, weil das Gesamtgewicht der über dem Taucher stehenden Wassersäule größer wird. Eine wasserdichte Uhr hält, je nach Bauart, nur einem bestimmten Wasserdruck stand. Wenn man dennoch tiefer taucht, kann Wasser in die Uhr eindringen.

Und wie tief darf man denn nun mit einer "3 atm-Uhr" tauchen? Drei Standard-Atmosphären sind umgerechnet 303975 Pascal. Da jeder Millimeter Wassertiefe für einen Druck von 9,8 Pascal verantwortlich ist, folgt aus einer kleinen Rechnung (303975 / 9,8), dass der Druck von drei Standard-Atmosphären in einer Wassertiefe von cirka 31 Meter herrscht. Gewiss wäre diese Information für einen potenziellen Käufer der Uhr verständlicher als 3 atm.


Steh ich jetzt auf dem Schlauch? Ist da nicht auch noch der Luftdruck der auf dem Wasser liegt mitzurechnen, also knapp 4 atm (~4 bar in 30 m Tiefe)?

Aber wie dem auch sei. Eine 3 atm-Uhr darf man nicht zum tauchen verwenden, auch nicht wenn man nur 10 m tief taucht. Druck entsteht nicht nur durch Wasserdruck, sondern auch durch anstoßen bzw. drücken (diverse Ausrüstungsgegenstände über der Uhr, etc.).

Gerade gefunden, es gibt da auch eine DIN-Vorschrift
DIN 8306 sieht für Taucheruhren einen Katalog von dreizehn Prüfungen vor: Ablesbarkeit, Gangverhalten, Antimagnetismus, Stoßsicherheit, Befestigungselemente, Dichtheit bei Luftüberdruck, Salzwasserbeständigkeit, Skaleneinstellring, Funktionssicherheit bei Wasserüberdruck, Temperaturbeanspruchbarkeit, Betätigungseinrichtungen sowie die Dichtheit bei Wasserüberdruck je nach Zifferblattangabe.

Indoor Tauchen - okay, jetzt aber wieder richtig tauchen

Komme gerade von meinem Tauchwochenende in einem Indoor-Tauch-Center zurück. Knapp 10 m tiefes Wasser wird angeboten, interessanterweise zeigt mein Tiefenmesser 9,6 m und der meines Buddies 9,4m. Aber dann kommt es, eine Länge von 20 m und eine Breite von 10m. Es ist halt doch nur ein etwas tieferer Pool.

Zum Glück kann man sich als Taucher im dreidimensionalen Raum bewegen und stößt daher nicht automatisch mit anderen Tauchern zusammen. Naja, dass es voll wird an einem Wochenende war zu erwarten, aber so voll. Es gibt/gab viele(einige?) Schnuppertaucher und viele die Ausbildungstauchgänge machten. Sicherlich, den Notaufstieg kann man bei knapp 10m sehr gut testen, aber sonst?

Glücklicherweise hatten wir Sonntag morgen Glück und konnten fast 20 m ganz alleine im Wasser verbringen. Ausgiebig die Röhren getestet. Das Wrack verdient wirklich nicht seinen Namen. Aber es ist eine der wenigen Stellen an denen man sich niederlassen kann, ohne das von oben ein Taucher kommen kann. Man kann also etwas tarieren üben.

Das Wasser ist 28° warm, am Ende des Tauchtages kommt einem das aber auch kalt vor, wenn man nur mit einem etwas schlechten Shorty getaucht ist.

Es hat sich gelohnt soetwas einmal zu sehen und zu betauchen, aber so schnell wird das nicht mehr von mir augesucht.

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