Tauchurlaub auf Mallorca

Ich habe mich entschieden und werde nochmal nach Mallorca gehen, dieses mal aber nicht im August, sondern erst im Oktober. Meine Haut wird es mir danken; beim letzten mal hatte ich fast ja schon einen Sonnenbrand als ich von der Tauchbasis zum Speedboot gelaufen bin und mich noch nicht eingecremt hatte.

Diesmal nehme ich extra einen Buddy mit, damit ich ständig tauchen kann. (Mein Buddy sieht es wahrscheinlich genau anders herum, womit er ja auch recht hat, die Idee kam ja von ihm).

Toll fand ich nur die Planung des Urlaubs. Im Oktober letzten Jahres hatten wir noch von Ägypten geschwärmt, dann im Januar von Fuerteventura und jetzt ist es Mallorca geworden. Knapp 1000 EUR für Fuerteventura pro Person war uns doch zuviel und nach Ägypten gab es keine Flüge, die am Wochenende los fliegen.

Warum ist es nur so kalt und regnerisch

wenn sich die Unabhängigen Hamburger Taucher an Hamburg räumt auf beteiligen?

Zum Glück hat der Grill noch etwas Wärme gespendet. Ich fand es sehr gut.

Hier noch einen Link zu unserem Fotobeweis:

http://hamburgertaucher.blogspot.com/2009/03/hamburg-ist-sauberer.html

Alter von Tiefseekorallen

Interessanter Artikel beim Tauchblog:

http://www.tauchblog.com/2009/03/25/tiefsee-korallenkolonie-alter-als-4000-jahre/

Vergleich Tauchen und Skifahren

Unter dem Titel "Gelebte Eigenverantwortung versus Sicherheitshypochondrie - Ein Vergleich: Tauchen <-> Skifahren" gibt es im Usenet bei de.rec.sport.tauchen (drst) einen interessanten Artikel.

ohne Kommentar - TL heute vs. CMAS** gestern

Und zum Abschluß für heute:

Wenn man dabei bedenkt, welche Verantwortung ein Tauchlehrer unter Wasser übernimmt, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Blickt man dabei nur 20 Jahre zurück, waren damals die Anforderungen für einen Taucher CMAS** höher wie heute für einen Tauchlehrer. Und so ist es nicht verwunderlich, das Tauch-Professionals mit 100 Tauchgängen in der Szene mitleidig als "Teichmeister" oder "Einweiser" bezeichnet werden.


gefunden unter: http://www.vnr.de/b2c/hobby-freizeit/sport/tauchen/Tauchlehrer++Traumberuf+oder+Albtraum.html

Kluftingers Fälle : Seegrund

Mal etwas Werbung für Kluftinger. Ein Krimi, speziell für Taucher gibt es "Seegrund". Will jetzt keine Links auf die großen Bücherversender machen.

Hier noch einen Artikel im Handelsblatt gefunden: Welches Geheimnis birgt der „blutende See“?

Die beschreiben alles, was auch in dem Krimi vorkommt.


Während der Alatsee oberhalb dieses Abschnitts ein ganz normaler, sauerstoffreicher Bergsee voller Pflanzen und Tiere ist, befindet sich unter der roten Schicht so gut wie kein Sauerstoff. Hier ist der See tot.

Forscher fanden heraus, dass sich in 16 Meter Tiefe große Mengen an purpurfarbenen Schwefelbakterien befinden. Diese Bakterien färben den See rot und sorgen dafür, dass es rund um den See zuweilen unangenehm nach Schwefelwasserstoff riecht. Woher der Schwefel kommt, ist unklar. Eine Theorie der Wissenschaftler: Der Schwefel ist auf das gipshaltige Gestein am Seeufer zurückzuführen. Denn Gips besteht unter anderem aus Sulfat, Nahrungsgrundlage für Schwefelbakterien. Verwittert das Gestein, wird Gips in den See gespült und dient den Schwefelbakterien als Futter.

Neueste Erkenntnisse scheinen diese Theorie allerdings zu widerlegen. Messungen ergaben, dass das „rote“ Wasser zu alt ist, um durch Einwirkungen von außen eine derart hohe Schwefelkonzentration entwickeln zu können. Denn der See ist meromiktisch. Das bedeutet, im Frühling und Herbst durchmischen sich die unteren Wasserschichten nicht. Und so „schwebt“ das schwefelhaltige Wasser seit tausenden Jahren im See. Die fehlende Wasserzirkulation ist auch der Grund dafür, dass die schwefelhaltige Schicht in 16 Metern Tiefe kompakt verharrt und nicht aufsteigt oder sich mit dem umgebenden Wasser vermengt. Zum Glück, denn würden die giftigen roten Schwaden nach oben steigen oder sich vermischen, wäre dies das Ende allen Lebens im See.

Der Alatsee birgt aber noch mehr Geheimnisse: Bei Forschungsarbeiten fanden Taucher riesige Eisenstangen am Seegrund. Immer wieder tauchen Geschichten über geheime Forschungsprojekte der Nationalsozialisten auf. Belegen lässt sich, dass die Eisen-Konstruktion eine Anlage war, mit der die Nazis die Aerodynamik von Zeppelinen messen wollten. Mit dem Schwefelaufkommen haben die Experimente aber nichts zu tun.

Rund um den Alatsee ranken sich außerdem Erzählungen über geheime NS-Schätze am Seegrund. Vor allem in den 1950er und 1960er Jahren suchten Taucher nach diesen angeblichenen Schätzen. Dass es dabei immer wieder zu tödlichen Unfällen kam, hat die Legendenbildung weiter gefördert. Die Taucher, die ihren Ausflug in den See überlebten, kamen mit leeren Händern wieder – immerhin hatten die schaurigen weißen Frauen sie verschont.

Ibbenbüren ein Magnet für die Wirtschaft

http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/ibbenbueren/979810_uebernachtungszahlen_steigen_in_Ibbenbueren_weiter_an.html

Für Statistik-Freaks folgende Zahlen: In Betrieben mit neun Betten und mehr übernachteten in Ibbenbüren im vergangenen Jahr 51 492 Gäste und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Ankünfte lag mit 29 594 sogar um sechs Prozent höher. Sehr zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben die Ankünfte und Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland. Hier ist bei den Ankünften sogar eine Steigerung von über 14 Prozent und bei den Übernachtungen ein Plus von 3,6 Prozent zu verzeichnen.

Allein aus den Niederlanden kamen voriges Jahr fast elf Prozent mehr Gäste in Ibbenbüren an. Die Anzahl der Übernachtungen stieg bei den Holländern um 5,7 Prozent. Seit 1998 haben sich die Übernachtungszahlen in Ibbenbüren damit um immerhin 132 Prozent erhöht und damit mehr als verdoppelt.


Jetzt wird es wirklich Zeit, dass ich auch mal da hin komme, es scheint ja wirklich interessant zu sein. Anfang Februar, waren wir vor dem Eingang des Parks gestanden, wegen Schnee, war aber alles gesperrt. Naja, es wird schon noch was.

Maske ausblasen

warum soll man das noch üben oder beim Check-Dive vorführen. Naja, ich wusste es auch nicht, bis ich den Artikel von Monika Rahimi in DiveInside.de gelesen habe.

Sinn der Übung ist eigentlich nicht das ausblasen, sondern das atmen ohne Maske - eigentlich sogar des notfalls weitertauchen ohne Maske.

Stimmt, dass hatte ich ganz zu Anfang meiner Ausbildung einmal (oder vielleicht auch zweimal) geübt. Es ist "schwieriger" - vor allem im Salzwasser - aber es ist noch "schwieriger", wenn einem doch einmal etwas Salzwasser in die Nase kommt.

Vielleicht sollte ich es doch einmal richtig machen. Auch wenn es den Tauchlehrer beim Check-Dive überraschen sollte.

Bernhadiner Hund und Taucher

Gefunden bei Neatorama:

Ein Bernhadiner Hund fällt ins Wasser und kann sich nicht mehr selbst befreien und sein Hinterteil friert im Wasser fest.

Muss von 4 Tauchern im Trockenanzug befreit werden.

U-Boot fahren für 99 EUR die Zweite

Im Dezember hatte ich mal gefragt, wer schon mit Nemo U-Boot gefahren ist. Hier die Antwort, ein Journalist der Süddeutschen.

Doch erst einmal gilt es, abzutauchen. Wir sind nämlich zu leicht: Zwei Tonnen muss das Boot wiegen, damit es mit seinen gut 1500 Liter Luft im Bauch überhaupt sinken kann. Rund 1,7 Tonnen bringt die Nemo selbst auf die Waage, die fehlenden Kilos steuern die zwei Passagiere und die sogenannten Trimmzellen bei, die Breinig zunächst mit Wasser füllt. Dann erst flutet er die insgesamt 550 Liter fassenden Tauchtanks. Es zischt, als aus den Ventilen die Luft entweicht. Endlich versinkt die Nemo sanft und blubbernd im Helenesee.

Das Wasser ist grünlich-gelb, die Sicht reicht aber trotzdem ein paar Meter. Feine Luftbläschen umtänzeln das Boot. Das Plexiglas verzerrt und verkleinert Breinigs Kopf in der vorderen Kuppel, als wäre es ein Hollywood-Spezialeffekt. "Jetzt sind wir ganz abgetaucht", sagt er plötzlich. Der Tiefenmesser zeigt nicht ganz vier Meter an. Panoramablick in eine stille Welt. Und noch immer ist schräg über uns der Steg zu sehen; er wirkt so weit entfernt. Langsam geht es vorwärts. Das für die Höhen- und Seitensteuerung zuständige sogenannte Kreuzruder pufft wieder sanft, die Elektromotoren treiben die Nemo leise schwebend voran. Eine Reise ins Ich.

Vor allem der letzte Satz gefällt mir, so ungefähr könnte man "normale" Tauchgänge als Sporttaucher beschreiben.

Eine friedliche Ruhe stellt sich beim Blick aus der Halbkugel ein. Auch mehr als sechs Meter unter der Wasseroberfläche ist es noch erstaunlich hell. Fische lassen sich nicht blicken, stattdessen sehen wir braune Algen, die sich auf dem sandigen Grund des Sees wiegen, Steine liegen dort, ein Autoreifen. Ein paar Taucher sind auch im Wasser. Sie haben ein Stoppschild in den Boden gerammt, das an die nötige Dekompressionspause erinnern soll. In der Nemo ist das nicht nötig. Hier herrscht der gleiche Druck wie an der Wasseroberfläche; ein Filter mit Kalkgranulat wäscht ständig Kohlendioxid aus der Luft, mindestens 24 Stunden reicht die Reserve. Maximal 50 Meter tief kann die Nemo tauchen, doch dazu lädt der See nicht ein - schon an der Abbruchkante wird das Wasser trüb, schrumpft die Sicht rapide.

Neue Korallenarten entdeckt

Gefunden beim Scienceticker:

Gleich sieben neue Korallenarten haben amerikanische Forscher im Pazifik entdeckt. Die Neulinge wurden bei einer Erkundungsfahrt nordwestlich von Hawaii gefunden und könnten nicht nur für Biologen interessant sein, sondern auch für Klimaforscher.

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