Unterwasserbiologie in Höchstform
so hört es sich für mich zumindest an, was die Märkische Allgemeine schreibt:
In einem Herbarium wollen Jugendliche aus dem Tauchsportclub Zehdenick die Unterwasser-Pflanzenwelt des Stechlinsees darstellen. Die getrockneten Pflanzen werden auf einer Schautafel in der Tauchsportbasis Neuglobsow am Stechlinsee gezeigt. Zu sehen sind dann zum Beispiel verschiedene Formen der Armleuchteralge. „Drei haben wir gefunden. Aber im See gibt es insgesamt zehn verschiedene Formen dieser Alge“, sagt die 15-jährige Sophie Zichert. Sie hat gemeinsam mit anderen Jugendlichen und einigen Erwachsenen an einem Wochenendkurs zur Erforschung des Sees mitgemacht. Die Teilnehmer hörten sich Vorträge an, entnahmen Pflanzenteile und Kleinstlebewesen, untersuchten sie mit dem Mikroskop und bestimmten sie.Für mich wäre so etwas wahrscheinlich nichts, aber manchmal ärgere ich mich schon, dass ich nicht weiss was ich da so alles unter Wasser sehe und frage dann meine Buddies. Oft wissen die es aber auch nicht oder sind sich nicht sicher.„Die Biologie im See verändert sich. In früheren Jahren gab es einen Pflanzenbewuchs bis in 40 Meter Tiefe. Heute sind es etwa sieben Meter“, berichtet Gerd Ritter. Er ist einer der erwachsenen Teilnehmer am Kurs „Süßwasserbiologie“. Die Veränderung ist nachgewiesen, denn der Stechlinsee gehört zu den europaweit bestuntersuchten Seen. Bevor das Atomkraftwerk in Rheinsberg gebaut wurde, hatten Wissenschaftler alles genauestens dokumentiert.
Ganz anderes Thema: Gehört so ein Erkundungstauchgang zu einem Advanced Tauchprogramm? Bei PADI gibt es ja 5 Pflichtauchgänge, wenn man den AOWD haben möchte. Dabei ist zumindest der Tieftauchgang sowie der Navigationstauchgang vorgeschrieben. Die anderen drei "Adventure"-Tauchgänge könnte man auch als Unterwasserbiologe oder Fotograf verbringen.





